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Silvester / Neujahr – der Zauber des Beginns

Die Weihnachtstage sind vorbei, es wird ruhiger und es beginnen die Vorbereitungen für Silvester, den letzten Tag des Jahres. Das „alte“, müde Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir alle denken in diesen Tagen oft darüber nach, was im vergangenen Jahr geschehen ist – in der Welt, in unserer Familie, bei uns.

Der Brauch diesen letzten Tag des Jahres zu feiern, stammt schon aus der Römerzeit und auch die alten Germanen feierten zum Ende des Jahres ein „Feuerfest“. Im Mittelalter begannen die Menschen damit, zum Jahreswechsel mit lautem Getöse zu lärmen, um böse Geister zu vertreiben, die nicht mit ins neue Jahr hinein kommen sollten. Erst im 10. Jhdt. nach Christus begann der Brauch, die Kirchenglocken zu läuten und es wurden Gewehre und Kanonen abgefeuert. Anfang des 20. Jhdts wurde daraus der Brauch, zum Jahresbeginn, ein Feuerwerk zu zünden.

Silvester / Neujahr - der Zauber des Beginns

Silvester / Neujahr – der Zauber des Beginns

Überall hört man in diesen Tagen den Gruß „ich wünsch dir/Euch einen guten Rutsch“… dieser Ausspruch stammt aus dem hebräischen und lautet ursprünglich Rosch ha schana. Dies bedeutet übersetzt: einen guten Anfang des Jahres. So ergibt die Gewohnheit, einen guten Rutsch zu wünschen, auch einen sehr schönen Sinn.

Viel ist geschehen in diesem Jahr 2013 – die besonderen Ereignisse in der Welt werden uns in einigen Fernsehsendungen zum Ende des Jahres hin noch einmal aufgezeigt. Katastrophen, Kriege, Versöhnungen, aber auch viele kleine und große Wunder. Wer kann das Bild vergessen von der jungen Mutter, die unter den Trümmern ihres Hauses ein Kind zur Welt gebracht hat? In all dem Unheil – ein Wunder! „In jedem Ende liegt auch ein Anfang“.

Es ist ein stetiges Kommen und Gehen – durch das ganze Leben hindurch – ein Vergehen, ein Entstehen. Alles, was uns im Leben begegnet, ist von ständigem Wechsel begleitet. Eine gute Bekannte sagte mir vor Jahren „Das Leben gehört den Lebendigen und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein“.

Ja, Recht hat sie – alles im Leben ist in Bewegung – immer! Stimmt eine Aussage, ein Kartenbild heute, so kann es in ein paar Wochen schon verändert sein, denn unser Leben IST Veränderung… Veränderung, die wir oft selber in der Hand haben.

Niemals kann etwas einfach stehen bleiben, es sei denn, wir bringen es – wir bringen uns – zum Stehen…

Gehen wir noch einmal in Gedanken durch das Jahr – durch DEIN Jahr – was hat es dir gebracht an Freuden, an Ereignissen, an Ärgernissen, an Traurigkeit. Geburt – Tod, Ehe – Trennung, Tränen der Freude – Tränen der Trauer, Gesundheit – Krankheit, Arbeitslosigkeit – Arbeit…… Schau ihn dir an
Deinen Film… langsam… in aller Ruhe… Schaue ihn an und erkenne, dass alles, ob gut oder weniger gut, dich dahin geführt hat, wo du heute bist. Alles war wichtig, um dich auf deinen Weg zu bringen, auch wenn der Weg schmerzhaft und steinig war.

Bereite dich nun vor auf die eine, besondere Nacht des Jahreswechsels – die Nacht, in der wir dem alten Jahr Danke sagen für alles, was es gebracht hat. Ja, Danke auch für die weniger schönen Dinge und Erfahrungen. Verabschiede dich in der Silvesternacht und schaue nach vorne in das neue Jahr. Sieh im Beginn des neuen Jahres den Beginn deines neuen Lebens. Habe Mut dazu! Ist das nicht eine wundervolle Vorstellung? Fühlst du den Zauber, der in dieser Möglichkeit liegt?

Wie geht es dir, wenn es auf Mitternacht zugeht, die ersten Böller durch die Luft fliegen, die Zeiger der Uhr langsam weitergehen… ? der Countdown beginnt… schlaf gut altes Jahr… Ich spüre in diesem Moment immer Aufregung, Freude, gemischt mit einer prickelnden Ungewissheit, was alles kommen wird, was alles werden darf… Emotionen dürfen sein und auch bei mir kullern in diesem Moment ein paar Tränen – Tränen des Abschieds und Tränen der Freude über
das Neue.

0:00 Uhr – Prosit Neujahr! Lasse dich nun einfangen von dem Zauber des Augenblicks… Du kleines neues Jahr liegst vor mir – noch in Windeln – und ich zeige dir, wie es weiter geht, denn ich will, dass es ein gutes Jahr wird – für dich und für mich! Alles ist möglich jetzt! Packe es an! Drehe dich noch einmal um – sage Danke dem Vergangenen und nun – Good bye 2013 und Willkommen 2014 mit allem, was du mitbringen magst!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein Jahr voller kleiner und großer Wunder, mit guten Begegnungen, ein Jahr, in dem sich Eure Träume erfüllen, weil Ihr sie wahr macht!

 

Dieser Artikel wurde verfasst von: Silvana – tedigo Beraterin

Weihnachten – Einsamkeit

Vorweihnachtszeit – Menschen hasten durch die Straßen und in die Geschäfte. Sie kaufen Geschenke für ihre Lieben und Lebensmittel, um ein Festmahl vorzubereiten. Viele sehen dabei aus, als hätten sie fürchterlichen Stress, aber wenn man sie anspricht, dann sagen sie: „Ach es ist ja Weihnachtszeit und es soll doch alles schön sein an Weihnachten, wenn die Kinder kommen.“ Andere erwarten die ganze Familie, Eltern, Geschwister, Besuch aus Übersee. Vielfältig sind die Möglichkeiten, Weihnachten zu verbringen.

 

Für viele artet es tatsächlich in Stress aus – am 1. Tag hier, am 2. Tag da – immer unterwegs. Schönes Weihnachten… stressiges Weihnachten?! „Ach… gut, wenn die Tage vorbei sind…“  Auch das hab ich oft schon gehört.

Christmas market in Vienna

Ach… gut, wenn die Tage vorbei sind…

Schon interessant, diese Aussage… Sie hechten, sie laufen, sie kochen, sie backen… alles für den einen, naja vielleicht auch noch für den zweiten Tag und dann sagen sie.. gut, wenn alles vorbei ist. Dabei geht es ihnen um ihre Familie – sie bekommen Besuch, oder sind eingeladen, um im Kreise von Familie und/oder Freunden die Feiertage zu verbringen. Ist das nicht ein Grund zur Freude? Auch hier fällt mir wieder auf, dass Menschen das, was sie fühlen nicht wirklich aussprechen… dass Menschen sich auf etwas freuen, mit dem sie ungeheuren Stress verbinden. Es geht ja auch anders – ruhig, ohne Stress, ohne viele Geschenke… einfach nur Weihnachten feiern. Wissen diese Menschen nicht, wie schön es ist, nicht alleine zu sein?

 

Und dann sind da die anderen Menschen, die auch sagen „Ach… gut, wenn die Tage vorbei sind. Das sind die Menschen, die niemand mehr haben. Menschen, die – aus welchem Grund auch immer – alleine sind… Keine Familie, keine Freunde – oder Freunde, die aber an diesen Tagen „verplant“ sind… Freunde?

 

Viele von ihnen vergraben sich in diesen Gedanken – schauen an trüben Dezembertagen aus dem Fenster und trauern vergangenen Zeiten nach. Warum ziehen sie sich so zurück?! Ja, es ist nicht schön, alleine zu sein – besonders nicht an Weihnachten oder Sylvester. Aber was hilft es, dazusitzen und alten Zeiten nachzutrauern. Ist das nicht eine Art „Selbstmitleid“. Ach mir geht es ja so schlecht, ich bin alleine… Schön, wenn alles vorbei ist…

 

Warum nicht einfach hinaus gehen – hinaus in die weihnachtlich geschmückte Welt? Für jeden von uns glitzern die Lichter und funkeln die Sterne am Himmel. Für jeden von uns! Schaut Euch die bunten, wunderbar geschmückten Fenster an und genießt den Zauber eines Weihnachtsmarktes! Du bist nicht alleine – so viele Menschen fühlen so wie Du! Gehe hinaus und lerne sie kennen! Es gibt so viele Möglichkeiten! Vergrabe dich nicht in dein Selbstmitleid, sondern werde aktiv! Sei Du die- bzw. derjenige, die/der z.B. alten Menschen Freude bringt. Auch sie sind alleine – irgendwo in den Senioren- und Altenheimen. Gehe  hin und verteile Kaffee, lies ihnen Weihnachtsgeschichten vor oder singe mit ihnen. Du wirst sehen, wie viel Freude es auch dir machen wird.

 

Genieße es, dass Du NICHT hasten und hetzen musst, sondern dass Du die Feiertage besinnlich und entspannt erleben kannst. Während alle anderen von Festessen zu Festessen pilgern… gönne Dir einen Wellnesstag! Nimm Dir vor, ein besonders schönes Buch zu lesen – gemütlich zu Hause, bei Kaffee, Tee oder einem Glas Wein – oder einer schönen Tasse heißem Kakao :)

Denke daran, dass all die, die im Stress sitzen, sich genau das wünschen, was Du Dir einfach nehmen kannst – Ruhe, Frieden, Gemütlichkeit. Na? Sehe ich da ein kleines Lächeln? Ja, richtig: Du brauchst Dich mit niemandem streiten über irgendwelche Belanglosigkeiten – du feierst Weihnachten mit all dem Frieden, den dieser Tag über die Welt bringen sollte. Einfach mal abschalten – Du darfst es – und… Du kannst es!

 

Gehe heraus aus Deiner gefühlten Einsamkeit und reserviere Dir einen Tisch in Deinem Lieblingsrestaurant – Du wirst sehen: Du bist nicht allein!

 

Und noch etwas: erwarte nicht, dass Andere an Dich denken, oder Dich gar einladen. Lade Du sie ein! Sage ihnen, dass Du dich freust, wenn sie Weihnachten oder vielleicht sogar den Heiligen Abend mit Dir verbringen! Mach was aus diesem Abend: ein kleines Essen, Spiele, Musik, gemeinsam Lachen – es wird ein unvergesslicher Tag werden. Aber mache es rechtzeitig – Nein, nicht „ach die haben eh was vor!“ Drücke Dich nicht, sondern mache es… JETZT!

 

Weihnachten ist nicht nur ein friedliches, besinnliches Fest, sondern vor allem ein fröhliches Fest – ein Fest zum Feiern, zum Lachen – es ist der Geburtstag Jesu, den wir feiern und ein Geburtstag ist ein wunderbarer Grund zum Feiern.

 

Magst du es ruhiger? Dann gehe in eines der vielen Konzerte, die an Weihnachten in Kirchen und Konzertsälen gespielt werden. Du wirst viele Menschen kennen lernen, die alleine unterwegs sind. Wer weiß: vielleicht bist Du danach nicht mehr alleine?

 

Du solltest es versuchen, denn.. Einsamkeit überrollt Dich nur dann, wenn Du Dich überrollen lässt! Sie hat nur Macht über Dich, wenn Du es zulässt.

Ergreife die Initiative und gehe hinaus – die Menschen warten auf Dich!

 

Eine kleine Geschichte:

 

Ganz leise fiel der Schnee auf die Straße.

Marie stand am Fenster und schaute hinaus, wie die kleinen weißen Flocken leise und flauschig wie Federn vom grauen Himmel fielen und die Straße und Häuser mit einer weißen Decke zudeckten. Alleine war sie, wie schon so oft in ihrem Leben. Alleine, weil niemand bei ihr war, der ihr ein wenig Geborgenheit schenken konnte.

Draußen liefen Menschen vorbei. Einige davon voll bepackt mit Päckchen und Tüten. Hastig sahen die Menschen aus und so als hätten sie Sorge, nicht alles zu schaffen.

„Was?“, fragte sich Marie. „Was wollen sie schaffen? Wovor haben sie Angst, diese Menschen?“ „Es ist doch Weihnachten!“ dachte sie und schaute weiter den wirbelnden Schneeflocken zu, die immer dichter und dichter fielen.

Schwer bepackt gingen immer mehr Menschen draußen vorbei. Manche hatten wirklich arg zu tragen an ihrer großen Last, die sie nach Hause tragen wollten.

„Warum“, fragte sich Marie. „Warum machen es sich die Leute so schwer? Sie schleppen und hasten, sind müde und gestresst und alles – weil Weihnachten ist?!“

Langsam gingen die Lichter an in der Stadt – in den Geschäften, an den Straßen die Laternen und Tausende von blinkenden Lämpchen, die überall hingen und den Schnee nun glitzern ließen, als hätte jemand kleine Diamanten darauf verstreut.

Schön sah das aus und Marie seufzte. Sie hatte in diesem Jahr gar nichts gekauft und auch keine Lämpchen in ihrem Fenster. Schade eigentlich. Sie bereute es schon, dass sie gar keine Lust gehabt hatte, zu schmücken.

Sie hatte in diesem Jahr etwas erlebt, dass ihr die Lust an Weihnachten völlig ausgetrieben hatte.

Alleine war sie…. Weihnachten alleine… wozu feiern? Wozu lustig sein? Wozu schmücken, einkaufen und Lichter. Alleine ist Weihnachten kein Weihnachten….

Draußen wurde es dunkel und die Lichter leuchteten und glitzerten immer mehr. Plötzlich hatte Marie das unbändige Bedürfnis, hinaus zu gehen. Sie zog ihren Mantel an, die schöne, weiche Mütze und den Schal, den sie gestrickt hatte und die warmen Stiefel und hinaus ging es in die Winterwelt.

Wie schön! Draußen war es bitter kalt aber die vielen Lichter zauberten ein Lächeln auf Maries Gesicht. Sie stapfte durch den tiefen Schnee, der bei jedem Schritt knirschte, als wollte er ihr etwas sagen.

Langsam ging sie durch die verschneiten Straßen der Stadt und begegnete den hastenden Menschen, die voll bepackt nach Hause rannten. Sie begegnete aber auch Menschen, die so wie sie, langsam durch die Stadt gingen und ihr zulächelten.

Wie schön es war hier draußen. Der Schnee, die vielen Menschen. Wieder seufzte Marie und fühlte sich auf einmal gar nicht mehr so alleine. An einer kleinen Straße stand ein Mann, der verkaufte Maronen! Oh, wie sie dampften in der kalten Luft und der Geruch! Marie sog den Duft der Maronen ein und kaufte sich eine Tüte. Sie spürte die Wärme durch ihre dicken Handschuhe und freute sich schon darauf, sie zu Hause zu essen.

Marie ging noch ein paar Schritte weiter und hörte einen leisen, wunderschönen Gesang. Sie folgte dem Klang und kam an eine kleine Kapelle. Die Türe stand weit auf und das flackernde Licht von Kerzen zog sie magisch an. Sie betrat die kleine Kapelle und sah, wie Kinder dort mit dem Pfarrer das Weihnachtsspiel einübten. Ein kleines Mädchen las die Weihnachtsgeschichte und ein Junge sang ein wundervolles Lied dazu. Es klang so schön…. „Stille Nacht, Heilige Nacht“…

Lange blieb Marie dort stehen, sah und hörte den Kindern zu und merkte gar nicht, wie ihr vor Freude und Rührung Tränen über ihr Gesicht kullerten. Es waren keine Tränen der Traurigkeit, sondern Tränen der Freude. Tränen, die ihr zeigten, wie schön es an Weihnachten sein kann.

Als die Kinder aufhörten, zu singen und zu spielen, löste sich Marie von diesem andächtigen Augenblick und ging langsam durch den Schnee und die vielen tanzenden Flocken zurück nach Hause.

Dort ging sie noch einmal ans Fenster, öffnete die Tüte mit den heißen Maronen, die so herrlich dufteten und spürte, während sie am Fenster dem lustigen Treiben der Schneeflocken zusah, ein Lächeln in ihrem Gesicht aufsteigen. Wie wunderbar die Maronen schmeckten und wie schön die Kinder gesungen hatten! Mit dem Blick auf den funkelnden Schnee und die Lichter dort draußen, wusste Marie wieder, wie sich Weihnachten anfühlt…

 

 

Dieser Artikel wurde verfasst von: Silvana – tedigo Beraterin

 

Heilsteine

Steine üben schon seit jeher eine Faszination auf uns Menschen aus. Dabei spreche ich nicht nur von glitzernden, funkelnden Edelsteinen, sondern auch von ganz „normalen“ Steinen, wie sie uns auf Spaziergängen in Wald und Flur und auch am Meer begegnen. Erinnern wir uns an unsere Kindheit oder daran, wie unsere Kinder klein waren und uns kleine Kieselsteine, wie einen kleinen Schatz nach Hause brachten.
Nehmen wir einen solchen Stein in die Hand und lassen wir ihn erzählen… wie lange mag er unterwegs gewesen sein?! Was hat er alles auf seinem Weg erlebt?! Das Leben – SEIN Leben hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist – abgeschliffen, rund, eckig, kantig, ganz so wie das Leben auch uns Menschen verändert, ganz
so, wie auch uns das Leben zu dem macht, was wir heute sind.

Das, was wir sehen, sind die „einfachen“ Steine, entstanden aus dem glühenden Magma unserer Erde und über viele Jahrhunderte, Jahrtausende, an die Erdoberfläche gelangt.Tief im Erdinnern entstand auch das, was wir Edelstein nennen. Erdgeschichtlich gesehen, sind sie vor ca. 10 Millionen Jahren entstanden. Der älteste bekannte Edelstein ist ein Zirkonia, der in Australien entdeckt wurde und ca. 4,4 Milliarden Jahre alt ist.

Edelsteine „wachsen“ in der Erde – verändern ständig ihre Größe und ihre Form. Es gibt zum Einen Edelstein führende Schichten, in denen z.B. der Saphir gefunden wird, aber auch die in kristalliner Form wachsenden Edelsteine. Einer der bekanntesten ist hier der Amethyst, der in wundervollen Drusen wächst. Sein wundervolles Violett entsteht durch einen starken Eisengehalt.

Schon zu allen Zeiten wurden die Menschen eingefangen vom Zauber der Steine. Viele Mythen rankten sich um die funkelnden Steine. So glaubten die Menschen im Mittelalter, dass der Bergkristall für ewig gefrorenes Wasser sei und nannten ihn das Eis der Berge.

Sowohl weltlichimagee, als auch kirchliche Oberhäupter schmückten ihre Insignien mit den prächtig funkelnden Edelsteinen. Wussten die Menschen schon vor Urzeiten von den schützenden und heilenden Kräften der Steine? Wurden sie deshalb von Königen und Kaisern geliebt und genutzt?
Es ist bekannt, dass schon im China 4000 v. Christus Edelsteine genutzt wurden, um durch Auflegen oder durch das Trinken von in Wasser verrührtem Edelsteinpulver, Krankheiten zu heilen.
Im Mittelalter wurde auch in Deutschland durch die hl. Hildegard von Bingen der Glaube und das Wissen um die Kräfte der Edelsteine verbreitet. Lange Zeit ging dieses Wissen verloren, weil sich die Menschen mehr auf die Industrialisierung und die damit verbundene Entwicklung auch in der Pharmazie konzentrierten. Heute besinnen sich die Menschen wieder darauf, dass sie Heil in der Natur suchen können, denn die Natur gibt uns alles, was wir brauchen, damit es uns gut geht.

Es gibt viele Bücher zu kaufen, in denen die Wirkungen der Steine auf Körper und Geist beschrieben werden, deshalb möchte ich es hier nicht wiederholen. Diese Wirkungen werden auch das A-Z der Steine genannt. Ich greife einmal meinen Lieblingsstein, den Amethyst heraus. Der Amethyst wird in all diesen Aufzeichnungen genannt, als der Stein, der u.a. bei Kopfschmerzen helfen kann. Tatsächlich ist es in vielen Fällen auch so, aber eben nicht in allen Fällen. Es ist genau wie bei Medikamenten – das eine hilft dem einen, muss aber dem anderen nicht unbedingt genauso gut helfen. Dies bedeutet, dass dieses so genannte A-Z der Steine eine Statistik ist, die besagt, dass den meisten Menschen der Amethyst bei Kopfschmerzen geholfen hat.2013-12-02 14.08.37

Da ich schon lange mit Steinen lebe und arbeite, habe ich für mich festgestellt – ich halte mich überhaupt nicht mehr an diese Statistik. Menschen, die zu mir kommen, zeige ich einen Teller voller Steine und sage: Schau sie dir alle an und der Stein, der dich „anlacht“, DAS ist deiner. So erkläre ich es auch den Menschen, die mich anrufen. Gehe in einen Steineladen – den gibt es in jeder Stadt inzwischen – und schau dich um. DEIN Stein wird dich finden und egal, was Andere sagen: nimm ihn! Dieser Stein wird dir bei deinem Problem helfen.

Ganz wichtig – und gesetzlich vorgeschrieben – in diesem Zusammenhang, ist es aber auch zu sagen:

Die Nutzung eines Heilsteines kann immer nur Teil einer Behandlung sein. Es ersetzt niemals die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.


Ich selber nutze die Kraft der Steine sehr oft für mich und ich kann mir nicht vorstellen, ohne meine Steine zu sein. Der Rosenquarz, der Stein der Liebe und Harmonie ist übrigens auch ein Stein, der vor den negativen Wellen der Funknetze und Elektrizität schützt. Deshalb habe ich einen auf dem Fernseher und auch einen auf meinem Nachttisch, neben meinem Radiowecker. Vor dem Computer bzw. Monitor liegt ein großer Turmalin – einer der stärksten Schutzsteine überhaupt.

Wie werden denn nun die Steine am Körper angewendet? Da gibt es viele Möglichkeiten: wir können sie tragen in Form einer Kette, eines Anhängers oder eines Armbands, oder aber einfach als Trommelstein mitnehmen – in der Hosen-, oder Jackentasche. Bei wichtigen Gesprächen halte ich einen Trommelstein beispielsweise in der Hand, damit ich seine Kraft ganz deutlich spüren kann. Wir können einen kleinen Stein auch mit einem Pflaster auf Körperstellen befestigen, an denen wir Schmerzen spüren.

Am Körper helfen die Steine Rosenquarz dem Menschen, der sie trägt, in einem Raum wirken sie auf den ganzen Raum und auf alle Menschen und Tiere, die sich dort aufhalten. Dabei kommt es nicht auf die Größe des Steines an, denn die Wirkung liegt im Stein – nicht in seiner Größe.

Wenn wir einen Stein genutzt haben, um uns Kraft und/oder Heilung zu holen, so sollten wir dem Stein auch die Möglichkeit geben, sich zu „erholen“. Dies geschieht nach einer Heilbehandlung zunächst einmal dadurch, dass wir ihn unter fließendes Wasser halten, damit alle negative Energie abfließen kann. Wohnen wir an einem Bach, so ist es natürlich besonders schön, wenn wir den Stein in das fließende Gewässer halten können. Eine andere Möglichkeit zu „entladen“, ist, den gebrauchten Stein in ein Bett von Hämatitchips zu legen. Aufgeladen werden Steine in einem Bett aus Bergkristallchips, auf einer Amethystdruse oder im Licht der Morgensonne oder des Vollmondes. Bitte legt die Steine niemals in die Mittagssonne – sie würden verbrennen. Eine zusätzliche, wichtige Information: der Amethyst ist der einzige Stein, der sowohl entladen, als auch aufladen kann.

Wunderbare, geheimnisvolle Steine sind die Moqui Marbles. Es sind keine Edelsteine, aber sehr kraftvolle Heilsteine. Nur in einer Region der Welt werden sie geboren: in einem Indianerreservat in Utah, Nordamerika. Ja, es ist richtig, sie werden geboren aus dem Schoß von Mutter Erde. Wenn man sich viel Zeit lässt und diesen Ort beobachtet, kann man sogar sehen, wie sie geboren werden. Schon seit Urzeiten besitzt jede indianische Familie ein Moqui Marble Pärchen, das die Familie vor allem Bösen schützt und bewahrt vor falschen Freunden. Moqui stammt aus dem Indianischen und bedeutet: treuer Liebling. Nach einer indianischen Legende kommen nachts die Geister der Verstorbenen und spielen mit den Moquis der Familie. So zeigen sie den lebenden AngehörigenBergkristall, dass es ihnen gut geht. Es kann also durchaus vorkommen, dass Ihre Moquis am anderen Tag anders daliegen, als Sie sie am Vortag hingelegt haben. Moquis bringen Ausgeglichenheit, Glück und Lebensenergie. Moquis werden als Pärchen verkauft – sie sind zweigeschlechtlich. Der männliche Stein hat meist ein ufoähnliches Aussehen, während der weibliche Stein rund ist. Das Pärchen sollte nie über längere Zeit getrennt werden. Es sind Lebewesen, die wie jedes Wesen Zuneigung und Zärtlichkeit brauchen. Wichtig ist es, die Moquis immer im Licht aufzubewahren – niemals in einer Schachtel oder Schublade und dass man sie jeden Tag in die Hand nimmt und streichelt. Sie mögen es auch sehr, wenn man sie mit hinausnimmt in die Natur und sie das Licht der Sonne genießen können. Wenn Sie bei Ihnen ankommen, schlafen sie…. Halten Sie sie länger in der Hand; dann stellen sie sich auf Ihre Schwingungen ein und wachen auf. Man spürt, wie es in der Hand klopft und kribbelt. Das kann – ja nachdem wie stark die Energien des eigenen Körpers sind, auch schon mal etwas länger dauern. Also nicht verzweifeln, wenn es Tage dauert, bis Sie etwas spüren. Nur wenn man das alles beachtet, können die Moquis ihre Heilkräfte entfalten und uns Ihre positiven Energien weitergeben. Wenn die Moquis bei Ihnen angekommen sind, begrüßen Sie sie und wenn Sie möchten, können Sie sie mit einer Zahnbürste unter fließendem Wasser reinigen.

Steine sind Lebewesen, hervorgebracht von Mutter Erde und geben wie alle Lebewesen Schwingungen ab, die Einfluss haben auf Körper und Seele. Schon allein, wenn wir einen Edelstein geschenkt bekommen, ob als Rohstein oder geschliffen, fühlen wir uns glücklich und genau dieses Glücksgefühl ist ebenfalls ein Resultat der Schwingungen, die von den Steinen ausgehen.

Auch wir sollten den Steinen zeigen, dass wir sie verstehen – dass wir verstehen, was sie für uns tun. So spreche ich mit meinen Steinen, bitte sie um Hilfe und bedanke mich für ihre Hilfe. Das ist ganz wichtig, denn ihre Hilfe ist nicht selbstverständlich und wir sollten ihnen in Dankbarkeit und in Demut vor ihrer Stärke und der Größe und Liebe des Universums begegnen.

 

Dieser Artikel wurde verfasst von: Silvana – tedigo Beraterin

tedigo TV – Spirituelle Lebensberatung im Web TV

Lebensberatung im Fernsehen ist nichts Neues – man kennt ja bereits einige Formate, und leider sind diese oft so gestaltet, dass man sich als kritisch denkender Mensch fragt; „Was soll das?“ – Kritisch denkend bedeutet ja nicht automatisch, dass man nicht spirituell ist. Tedigo hat es mit dem eigenen Web-TV Sender geschafft auch hier wieder ein Novum zu bilden.

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Claudia Ruhnau im Interview mit Bella Luna

Claudia Ruhnau – Tedigo Media GmbH

Esoterische Beraterportale und Einzelanbieter von Kartenlegern, Hellsehern und Astrologen sprießen wie Pilze aus dem Boden. Manche bleiben präsent, viele verschwinden schon nach kürzester Zeit wieder von der Anbieterbildfläche. Wie Beratungen auf diesem Weg funktionieren und auf was man besonders als Kunde zu achten hat, das verrät uns die spirituelle Lehrerin und Dozentin Claudia Ruhnau im Interview. Die psychologische Lebensberaterin betreibt seit 2009 das Esoterik-Portal tedigo.de und bildet „Berufene“ zu spirituellen Lebensberatern aus. Ihr Berufscredo lautet: „Wer hilft hat Recht“…

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